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Inhaltsübersicht
Kater
oder Katze
| Kater Karle BKH
blau |
Katze Jill BKH
blau-creme |
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Ob Sie sich für ein Kätzchen oder
ein Katerchen entscheiden, ist vor allem eine Frage des persönlichen Geschmacks. Es gibt
keine gravierenden Unterschiede im Verhalten, beide sind gleich anhänglich, verspielt und
intelligent. Der einzige Unterschied ist ein sichtbarer. Kater werden etwas größer, und
durch die ausgeprägteren Backen erscheinen ihre Köpfe optisch noch runder.
Das durchschnittliche Gewicht einer ausgewachsenen
Britisch-Kurzhaar-Katze liegt zwischen 4 und 5,5 kg, das eines Katers zwischen 5 und 7 kg.
Um es kurz zu sagen wirken, wie oft im Tierreich, die männlichen Vertreter imposanter,
die weiblichen dagegen eleganter.
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Eine oder zwei Katzen
Ob Sie Ihre Wohnung mit einer oder zwei Kartäusern teilen wollen,
hängt nicht von der Quadratmeterzahl Ihrer Wohnung ab. Dort wo eine Katze Platz hat,
reicht es auch für die zweite.
Vielmehr sollten Sie bei dieser Frage an das Wohl des Tieres denken.
Katzen schlafen oder dösen zwar gut zwei Drittel des Tages, ihre wache Zeit werden sie
aber natürlich an den Lebensrhythmus ihrer menschlichen Hausgenossen anpassen; das
bedeutet, sie wissen genau um 6 Uhr wird aufgestanden und um 16 Uhr kommt Frauchen oder
Herrchen von der Arbeit zurück, und es ist jemand da der das Haus mit Leben füllt.
Was ich meine ist, dass das Tier regelmäßig nicht länger als 8 bis 10 Stunden alleine
sein sollte.
Morgens Futter hinstellen und zur Arbeit gehen, abends heimkommen den Futternapf wieder
auffüllen und wieder weggehen, führt über kurz oder lang zur Vereinsamung des Tieres
und damit zu Neurosen.
Also, wenn Sie häufig den ganzen Tag außer Haus verbringen und trotzdem ohne schlechtes
Gewissen eine Katze halten möchten, sollten Sie in diesem Fall zwei Katzen bei sich
aufnehmen.
Hier soll noch angemerkt sein, dass Katzen, die zusammen mit einem Artgenossen leben,
meistens älter werden. Das liegt daran, dass sie zu zweit mehr spielen, sich bewegen und
somit gesünder und glücklicher leben.
Je früher das zweite Kätzchen ins Haus kommt umso besser. Ideal ist der Kauf eines
Pärchens, oder der Zukauf der "Zweitkatze" solange die "Erstkatze"
das zweite Lebensjahr nicht überschritten hat. Eine ältere Katze kann den plötzlichen
Zuzug eines anderen Tieres als störend empfinden und dementsprechend reagieren.
Die Chance auf ein harmonisches Miteinander der beiden Tiere, nimmt also mit zunehmenden
Altersunterschied deutlich ab.
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Was braucht ein Kätzchen
Kratzbaum,
Transportkorb, Toilette,
Futter,
Spielsachen und Kuschelplätzchen
Auch eine Katze lebt nicht allein von Luft und Liebe, und daher sollten Sie bevor das
Kätzchen zu Ihnen kommt, die notwendigen Anschaffungen bereits erledigt haben.
Kratzbaum
Der Trieb der Katze ihre Krallen zu wetzen, macht es unumgänglich, dass Sie für eine
entsprechende Kratzmöglichkeit sorgen. Ansonsten werden Ihre Möbel nach kurzer Zeit
deutliche Spuren aufweisen.
Es gibt im Fachhandel die unterschiedlichsten Modelle, vom simplen Kratzbrett bis zur raumhohen Kratz-, Kletter- und Erlebnislandschaft. Natürlich in allen mehr oder minder
geschmackvollen Ausführungen.
Mein Rat: Der Kratzbaum sollte zumindest 120 cm hoch sein, so dass sich das ausgewachsene
Tier zum Kratzen daran aufrichten kann. Falls möglich, ist ein höherer Kratzbaum
mit zwei oder drei Plattformen natürlich ideal. Die Katze kann sich an einem solchen
Kratzbaum nicht nur die Krallen wetzen, sondern auch klettern und auf einer der höheren
Plattformen schlafen, dösen oder das Geschehen von erhöhter Warte aus beobachten.
Der Stamm des Kratzbaums sollte mit Sisal umwickelt und die Bodenplatte sollte
relativ groß sein. Das eine animiert die Katze besonders zum kratzen, das andere
gewährleistet einen sicheren Stand.
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Bei freistehenden
Kratzbäumen sollten Sie auf einen guten Stand achten. Dieser ist in
der Regel nur durch eine ausreichend große und genügend schwere Bodenplatte zu erreichen. |
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Hier ein
raumhohes Modell, welches zwischen Boden und Decke verspannt wird.
Solche "Deckenspanner" zeichnen sich durch sehr gute Stabilität mit
viel Stamm zum Klettern aus. |
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Diese exclusiven Kratzbäume aus
Vollholz gibt es bei: |
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mehr Informationen zum Kratzbaum - Kauf !
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Was braucht ein Kätzchen
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Transportkorb
Sie benötigen eine
Transportbehälter, diese gibt es in den verschiedensten Größen und
Materialien. Ich empfehle keinen Weidenkorb zu kaufen, obwohl diese optisch
sicher ansprechender sind, sondern einen so genannten Kennel, ein
Transportbehälter aus Hartplastik.
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So ein
Kennel bietet eine ganze Reihe von Vorteilen:
- Er ist leichter zu reinigen,
- ausbruchssicher,
- bei einigen Modellen können Sie die Katze von vorne oder von oben in
den Kennel setzen, was vor allem beim Tierarzt vorteilhaft ist.
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natürlich sollte die Transportbox mit einer weichen Einlage ausgestattet
sein.
Bei Kälte und Regen ist ein sogenannter Kennelüberzug von Vorteil, der
Ihre Katze warm und trocken hält. |
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Was braucht ein
Kätzchen
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Toilette & Streu
Genauso
wichtig ist natürlich eine Katzentoilette mit der dazugehörigen Einstreu.
Sie sollten sich beim Kauf der Katzentoilette für ein Modell mit Deckel
entscheiden.
Und zwar aus folgendem Grund; die Katze gräbt und buddelt in
der Streu, und damit diese nicht in allen Himmelsrichtungen verteilt wird,
ist ein Deckel sehr ratsam.
Als Einstreu empfehle ich ein auf Naturbasis hergestelltes Klumpstreu.
Ein
solches Streu bildet, wie der Name schon sagt, feste Klumpen, die Sie
bequem entfernen können und absorbiert nahezu alle unangenehmen Gerüche.
Verbrauchtes Streu füllen Sie einfach wieder nach.
Was braucht ein
Kätzchen
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Spielsachen & Kuschelbettchen
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Alles online erhältlich bei:
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Was braucht ein Kätzchen
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Futter & Näpfe
Fressnapf und Trinkgefäß dürfen natürlich nicht fehlen. Ob Sie hierzu altes Geschirr
verwenden oder im Tiermarkt eine Ausführung in Cromargan, Glas, Keramik oder Plastik
kaufen, dürfte der Katze so ziemlich egal sein. Sie legt deutlich mehr Wert auf die
Füllung.
Wobei wir beim Futter wären.
Katzen benötigen sollen sie gesund und vital bleiben Nahrung mit einem ausgewogenen
Verhältnis von Eiweiß, Kohlenhydrate, Fett, Mineralstoffen und Vitaminen. Das
verfüttern von Essensresten verbietet sich daher selbstverständlich, und die meisten
Katzenbesitzer werden auch nicht, um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten, selbst
zum Kochlöffel greifen wollen. Es bietet sich deshalb an Fertigfutter in die
wöchentlichen Einkäufe einzubeziehen.
Fertignahrung gibt es zum einen als Nassfutter (Dosenfutter) und als Trockenfutter in
verschiedensten Preis- und Qualitätsstandards zu kaufen.
Ich rate zur parallelen Fütterung qualitativ guter Produkte beider Sorten.
Morgens und abends Nassfutter. Trockenfutter steht der Katze genau wie Trinkwasser den
ganzen Tag über zur Verfügung.
Diese Art der Fütterung bietet folgende Pluspunkte: Sie vermeiden wirklich jede Form
einseitiger Ernährung und bieten Ihrer Katze überdies Abwechslung im Speiseplan.
Trockenfutter mindert zudem die Entstehung von Zahnstein.
Das Nassfutter steht nicht den ganzen Tag, ein Vorteil den Sie besonders im Sommer
schätzen werden.
Dem natürlichen Fressverhalten kommt es entgegen, dass die Katze dauernd Zugang zum
Trockenfutter hat, da sie Ihre Mahlzeit anders als Hunde nicht auf einmal verzehrt,
sondern häufig lange Pausen (oft Stunden) einlegt.
Und jetzt noch ein wichtiger Punkt. Das Getränk der Katze ist Wasser und nicht wie
häufig angenommen Milch.
Milch führt häufig zu Verdauungsproblemen mit allen unerwünschten Effekten.
Das Futterplatz und Toilette nicht in unmittelbarer Nachbarschaft stehen sollen, versteht
sich eigentlich von selbst. Denn niemand isst gerne dort wo er auch ..... Katzen
sind wie Sie und ich eben auch feingeistige Ästheten.
Alles online erhältlich bei

Was braucht ein Kätzchen
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Was kostet eine Britisch-Kurzhaar-Katze
Für den Kauf eines Britisch-Kurzhaar-Kätzchens
müssen Sie ca. 750.- einplanen.
Dies mag auf den ersten Blick nicht gerade billig erscheinen, wenn man aber alle Kosten,
wie zum Beispiel: Deckgebühren, tierärztliche Betreuung der trächtigen Katze,
Untersuchungen und Impfungen der Jungtiere, Zuchtwertschätzung der Elterntiere auf
Ausstellungen u.s.w., addiert, geht es eben nicht günstiger.
Hier will ich anmerken, dass der Stammbaum gerade einmal mit 20.- zu Buche schlägt.
Wenn Ihnen also Tiere zu einem deutlich niedrigeren Preis, ohne oder mit dubiosem
Stammbaum, angeboten werden, seien Sie bitte vorsichtig.
Bei Stichworten wie Käfighaltung und Ostblocktieren muss ich wohl nicht weiter ins Detail
gehen.
Eines muss ich an dieser Stelle aber noch loswerden, diese schrecklichen Zustände, die ja
hinlänglich durch die Medien bekannt sind, gibt es nicht nur weil gewissenlose Menschen
am Werk sind, sondern auch weil sich immer wieder Käufer finden.
v.s.
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Stubenrein
Natürlich ja. Im Alter von 3-4 Wochen beginnen die Babies
Interesse für die in ihrer unmittelbarer Nähe aufgestellte Katzentoilette zu
entwickeln.
Das weiche Streu lädt ja auch förmlich zum graben und buddeln ein, und in ihrer Mutter
haben sie ja auch ein Vorbild.
So sind die Kleinen dann spätestens im Alter von 5 Wochen stubenrein.
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Wohnungshaltung
Die reine Wohnungshaltung ist bei Kartäusern
wirklich problemlos. Das liegt daran, dass Britisch Kurzhaar-Katzen seit Generationen nur
im Haus gehalten werden. Zum einen um ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden, und um
die wertvollen Zuchttiere vor Gefahren, die in der "Freiheit" lauern zu bewahren
(Tierfänger, Gift, Straßenverkehr....).
Kartäuser unterscheiden sich daher sehr von normalen Hauskatzen, das bedeutet der Trieb
nach Draußen ist einfach nicht mehr vorhanden.
Sie müssen also keine Angst haben, dass das Kätzchen, wie eine Bauernhofkatze, vor dem
Eingang sitzt, kläglich miaut und an der Tür kratzt.
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Wie alt wird eine Britisch-Kurzhaar-Katze
Ein BKH-Kätzchen hat eine Lebenserwartung von
durchschnittlich 12-16 Jahre.
Eine Faustregel, die besagt ein Katzenjahr entspricht 7 Menschenjahren ist sehr
irreführend, da sie die gänzlich verschiedene Entwicklung der Katze im Vergleich zum
Menschen nicht berücksichtigt.
Deshalb hier folgende Tabelle
 |
3 Monate |
= 3 Jahre |
 |
6 Jahre |
= 40 Jahre |
 |
| 4 Monate |
= 5 Jahre |
7 Jahre |
= 44 Jahre |
| 6 Monate |
= 10 Jahre |
8 Jahre |
= 48 Jahre |
| 8 Monate |
= 14 Jahre |
9 Jahre |
= 52 Jahre |
| 12 Monate |
= 16 Jahre |
10 Jahre |
= 56 Jahre |
| 18 Monate |
= 20 Jahre |
11 Jahre |
= 60 Jahre |
| 2 Jahre |
= 24 Jahre |
12 Jahre |
= 64 Jahre |
| 3 Jahre |
= 28 Jahre |
13 Jahre |
= 68 Jahre |
| 4 Jahre |
= 32 Jahre |
14 Jahre |
= 72 Jahre |
| 5 Jahre |
= 36 Jahre |
15 Jahre |
= 76 Jahre |
| ca. 12 Tage |
|
ca. 3 Monate |
|
ca. 2 Jahre |
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Erziehung
Katzen egal welcher Rasse sind sehr
intelligente und lernfähige Lebewesen. Sie erlernen daher sehr schnell was erlaubt oder
verboten ist.
Eine Dressur wie bei einem Hund ist bei dieser individualistischen Tiergattung aber nicht
möglich. Aber das schätzen Katzenliebhaber ja besonders an ihrem Liebling.
Für eine erfolgreiche Erziehung brauchen Sie zwei Eigenschaften, nämlich Geduld und
Konsequenz.
Unter Konsequenz verstehe ich, dass Sie eine Handlung nicht heute erlauben und morgen
verbieten. Woher soll das Kätzchen wissen wann etwas erlaubt beziehungsweise verboten
ist.
Unter Geduld, dass Sie, wenn Sie nicht möchten, dass das Tier auf den Tisch geht, es eben
10 oder 20 mal wieder herunternehmen.
Sie dürfen eine Katze nie schlagen oder anbrüllen; das Tier soll schließlich nur
angenehme Dinge mit Ihnen in Verbindung bringen, ansonsten könnte es scheu werden.
Also die Katze, falls Sie sie beim kratzen an Ihren Möbeln erwischen, durch einen
Zischlaut oder Händeklatschen aufmerksam machen, vom Ort des "Verbrechens"
wegnehmen, an den Kratzbaum setzen und dort loben und streicheln.
Bei ganz hartnäckigen "Sündern" kann man das Kätzchen auch mit einem
harmlosen Spritzer aus einer Wasserpistole oder Sprühflasche von seinem Tun abbringen.
Aber hier noch einmal, das Kätzchen darf die unangenehme Situation nicht mit Ihnen in
Verbindung bringen.
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Eingewöhnung
Nachdem Sie das neue Familienmitglied
in einem Transportkorb abgeholt haben, stellen Sie diesen bei sich zuhause am besten
mitten ins Wohnzimmer. Öffnen das Türchen und lassen Ihren neuen Mitbewohner selbst
herauskommen. Bitte nicht herauszerren, Katzen sind von Natur aus neugierig; Ihre Geduld
wird nicht lange strapaziert werden.
Das junge Kätzchen wird jetzt seinen neuen Lebensbereich neugierig erkunden, nach einer
gewissen Zeit nehmen Sie das Kätzchen hoch und setzen es in der Toilette ab, und lassen
es von dort aus seinen ersten Streifzug fortsetzen. Das wiederholen Sie 3-4 mal, dann hat
sich die Position des gewissen Örtchens bei dem Kleinen fest eingeprägt. Dass Sie die
Position der Toilette in der ersten Zeit nicht verändern dürfen ist klar, oder?
Falls es seinen Essensplatz noch nicht entdeckt hat, zeigen Sie ihm diesen. Und
seien Sie nicht besorgt falls das Kätzchen keinen oder nur geringen Appetit entwickelt.
So ein Umzug ist für ein kleines Kätzchen ganz schön aufregend.
Schön wäre es wenn Sie das Jungtier zum Wochenende zu sich nehmen, oder noch besser Sie
nehmen ein paar Tage Urlaub.
Zu Anfang sollten Sie dem Kleinen sein gewohntes Futter anbieten; die Eingewöhnung fällt
leichter wenn man wenigstens das Essen kennt.
Der Rest ist eigentlich dann ganz einfach. Spielen Sie viel mit dem Kleinen, seien Sie
einfach da, und nach spätestens 3 Tagen fühlt sich Ihr neuer Mitbewohner bei Ihnen zu
Hause. Aber gerade in dieser Ersten Zeit sollte er sich nicht einsam und verlassen
fühlen, und genau sowenig soll man das Kitten durch zuviel Rummel überfordern.
Falls Sie in einer sehr großen Wohnung oder großem Haus leben, empfiehlt es sich, um dem
Kätzchen die Orientierung zu erleichtern, die ersten 2-3 Tage einige Zimmer oder
Stockwerke verschlossen zu halten und erst nach und nach dem neuen Eigentümer zugänglich
zu machen.
Ratsam ist es auch in der ersten Zeit auf Tischdecken oder ähnliches zu verzichten, da
kleine Kätzchen nicht hochspringen sondern sich hochziehen.
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Kastration und Sterilisation
Als erstes möchte ich mit
Vorurteilen, die sich bis heute hartnäckig halten, aufräumen.
- Das Katzen nach der Kastration ihren Charakter verändern.
- das kastrierte Tiere fett und faul werden.
Beides stimmt definitiv nicht.
Kätzinnen, die nicht kastriert werden, können alle zwei Wochen rollig werden. Das Tier
rollt sich gurrend auf dem Boden und schrei lauthals um einen Kater anzulocken.
Unter diesem Zustand leidet das Tier, das seinen Sexualtrieb nicht ausleben kann, sehr.
Wie sicherlich auch die Nerven der anderen Mitbewohner deutlich in Mitleidenschaft gezogen
werden.
Diese so genannte Dauerrolligkeit birgt überdies auch gesundheitliche Risiken, wie z.B.
Gebärmuttervereiterung oder Gesäugetumore.
Bei Katern stellt sich das Problem etwas anders dar.
Geschlechtsreife Kater markieren ihr Revier mit übel riechendem Urin, so dass man schon
aus Eigeninteresse das Tier kastrieren lassen wird.
Zur Information sei hier noch angemerkt, dass man sowohl bei Katzen wie auch bei Katern
von Kastration spricht.
Unter Kastration versteht man bei Katern die Entfernung der Hoden; bei Kätzinnen die
Entfernung der Eierstöcke.
Unter einer Sterilisation ist lediglich die Unfruchtbarmachung von Kater oder Katze zu
verstehen. Also die Unterbrechung der Samen- beziehungsweise der Eileiter. Eine
Sterilisation löst also die oben geschilderten Probleme von geschlechtsreifen Katern oder
Kätzinnen nicht.
Jetzt stellt sich natürlich die Frage nach dem besten Zeitpunkt für die Kastration.
Da die Entwicklung des Tieres zu einem gewissen Teil auch hormonell gesteuert wird, rate
ich vor der Kastration die Geschlechtsreife abzuwarten.
Bei BKH-Kätzinnen etwa im 8-10 Monat, bei BKH-Katern etwa 9-12 Monate.
Heute raten manche Tierärzte die Kastration im ersten Lebenshalbjahr vorzunehmen, da der
Eingriff von jungen Tieren anscheinend noch besser verarbeitet wird.
Zu dieser so genannten Frühkastration habe ich mir noch kein abschließendes Urteil
gebildet, da mir hierzu einfach noch die Erfahrungswerte fehlen.
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Impfungen und Entwurmung
Um
die Katze vor gesundheitlichen Risiken zu schützen, gehört der jährliche Besuch beim
Tierarzt zum Pflichtprogramm.
Dort werden alle notwendigen Impfungen aufgefrischt, und Sie bekommen dort auch eine Paste
oder Tabletten zur Entwurmung.
Eine Entwurmung soll auch bei reiner Wohnungshaltung zumindest einmal im Jahr
durchgeführt werden.
Zuerst einmal ein möglicher Impfplan für Katzen und danach seine Erklärung.
| Impfung gegen |
Erstimpfung |
Zweitimpfung |
Auffrischungsimpfung |
| Katzenseuche |
8 Lebenswoche |
12 Lebenswoche |
jährlich |
| Katzenschnupfen |
8 Lebenswoche |
12 Lebenswoche |
jährlich |
| Leukose |
16 Lebenswoche |
19Lebenswoche |
jährlich |
| Tollwut |
einmalig 12 Lebenswoche |
jährlich |
| FIP |
19 Lebenswoche |
22 Lebenswoche |
jährlich |
| Chlamydien |
8 Lebenswoche |
12 Lebenswoche |
jährlich |
Katzenseuche:
Ansteckung erfolgt direkt von Tier zu Tier, oder Virusträger aus der Umwelt. Heilung nur
selten möglich.
Eine Impfung bietet nahezu 100% Schutz.
Katzenschnupfen:
Übertragung erfolgt direkt von Tier zu Tier, oder auch indirekt durch Calici- oder
Herpesviren. Es können unheilbare Folgeschäden auftreten.
Eine Impfung bietet sehr guten Schutz.
Leukose: Katzenleukämie
Die Katze wird durch Ausscheidungen eines an Leukose erkrankten Tieres infiziert. Keine
Heilung möglich.
Nahezu 100% Schutz durch Impfung
Tollwut:
Wird durch Speichel von Tier zu Tier übertragen. Bei Freigängern ein muss. Die Krankheit
verläuft tödlich.
Eine Impfung bietet nahezu 100% Schutz
FIP: Feline Infektiöse Peritonitis
Durch Corona-Viren hervorgerufen. Infizierung direkt durch Virusträger. Verläuft
tödlich.
Eine Impfung bietet etwa eine 70% Sicherheit
Chlamydia:
Wird durch Bakterienausscheider, meistens Vögel, übertragen. Führt zu starker
Augenentzündung, die allerdings mit Antibiotika gut zu behandeln ist.
Das Kätzchen, das sie mit 12 Wochen bekommen ist selbstverständlich prophylaktisch
entwurmt und vollständig gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen geimpft.
Das alle unsere Jungtiere aus einer FIP- und Leukosefreien Zucht kommen garantiere ich
nach besten menschlichen Ermessen.
Falls Sie Ihr Kätzchen nur in der Wohnung halten ist dieser Impfschutz ausreichend.
Ich empfehle trotzdem das Tier gegen Leukose impfen zu lassen, da diese Krankheit, sollte
sich die Katze doch zufällig infizieren, in der Regel tödlich verläuft.
Eine Tollwutimpfung ist dringend anzuraten, falls das Tier ins Freie kommt oder einmal
zufällig dorthin gelangen könnte. Wenn Sie mit Ihrer Katze verreisen wollen, ist eine
Tollwutimpfung obligatorisch.
Ähnlich verhält es sich bei FIP. Wenn die Katze mit freilebenden Artgenossen in näheren
Kontakt kommen kann, ist eine Impfung anzuraten.
Eine Impfung gegen Chlamydien empfiehlt sich nur wenn Vögel, wie Sittiche oder Papageien
im Haus leben.
In diesem Fall empfiehlt es sich ein Kätzchen möglichst früh zu kaufen, also vor seiner
ersten Impfung im Alter von 8 Wochen gegen Katzenseuche und -schnupfen, da der Züchter
das Tier in diesem Fall auch mit einem Impfstoff eines anderen Herstellers impfen kann.
Dieser Impfstoff bietet zwar kein so großes Spektrum gegen Katzenseuche und -schnupfen,
beinhaltet aber einen Impfstoff gegen Chlamydien. Einen Kompromiss, den man in diesem
speziellen Fall eingehen sollte.
v.s.
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Gefahrenquellen
Kätzchen
sind wie Kinder arglos im Umgang mit Gefahren, sie erkennen mögliche Gefahrenquellen
nicht, oder schätzen diese falsch ein.
Aber wenn Sie mit offenen Augen durch Ihre Wohnung gehen und gewisse Vorsichtsmaßnahmen
einhalten, kann eigentlich nicht viel schief gehen.
Die meisten Unfälle passieren durch Stürze. Balkone sollten durch die Anbringung eines
Netzes daher katzengerecht gesichert werden. Auch für gekippte Fenster gibt es
Netzsicherungen, so dass sich die Katze nicht mit ihrem Kopf verklemmen kann.
Bei einem Jungtier sollte man den Toilettendeckel geschlossen halten und die Badewanne
nicht unbeaufsichtigt vollaufen lassen. Jungtiere sind sehr neugierig und die Gefahr, dass
sie sich nicht selbst aus einer misslichen Situation befreien können ist sehr groß.
Durch die einfache Beachtung der beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen, kann man die Gefahr
des Ertrinkens ausschließen.
Um Ihre Sinne zu schärfen, hier eine Liste möglicher Gefahren. Die einzelnen Punkte
sprechen eigentlich für sich selbst. Einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebe ich aber
ausdrücklich nicht.
- Plastiktüten
- Stecknadeln
- Putzmittel, Medikamente
- Türen von Kühlschrank, Waschmaschine, Wäschetrockner, Backofen
- heiße Herdplatten
Und hier noch eine Aufstellung giftiger Zimmerpflanzen:
- Alpenveilchen - Amaryllis - Anthurie - Azalee - Calla - Christusdorn - Clivie -
Dieffenbachie - Korallenbeere - Orchidee - Philodendron - Stechpalme - Usambaraveilchen -
Weihnachtskaktus - Weihnachtsstern - Wüstenrose - Zimmerazalie
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